Stadthagen –

Meine Agenda

Image-Video zu meiner Agenda

Dieser Clip ist der zweite Teil meiner Video-Präsenz auf YouTube. Ich möchte Ihnen in diesem Film einen Einblick in meine Agenda gewähren und damit eine Auswahl der dringlichsten Vorhaben für Stadthagen sowie einige der jeweiligen Befürworter kurz vorstellen.

Mir ist dabei wichtig, dass Sie sich einfach, schnell und kompakt hinsichtlich der anstehenden Bürgermeisterwahl einen Eindruck zu meinen Zielen verschaffen können.

Stadthagen - Fit für die Zukunft

Stillstand bedeutet Rückschritt!

Stadthagen zu stärken und als Kreisstadt breiter aufzustellen, ist mein klares Ziel.

Gerne möchte ich Ihnen meine Agenda und Ziele für die kommenden Jahre vorstellen. Denn den Weg in die Zukunft möchte ich gemeinsam mit Ihnen gestalten und beschreiten. In diesem Zusammenhang stehe ich mit meinem Namen für:

  • Solide Finanzen und Haushaltsplanungen
  • Sozial gerechte Stadtentwicklung, die keinen zurücklässt.
  • Nachhaltige Entwicklung des Wohn- und Lebensraumes
  • Zukunftsorientierte Entwicklung des Wirtschaftsstandortes
  • Stärkung der Funktion als Kreisstadt

Verwaltung braucht klare Strukturen

Klare Strukturen und eine effiziente Personal- und Arbeitsplanung im Bereich des Verwaltungsbetriebes sowie der städtischen Betriebszweige sind ein wesentlicher Faktor für eine bessere Bewältigung der Aufgaben.

Eine Stadtverwaltung mit einem Haushalt von mehr als 45 Millionen Euro und mehr als 180 Beschäftigten zu leiten ist eine Aufgabe, die Qualifikation und Erfahrung erfordert. Die Zeiten der ehrenamtlichen Bürgermeister sind lange vorbei – heute steht die Leitung des Gesamtkonzerns „Stadt“ im Vordergrund.

Ich sehe es als zwingend an, wenn an der Spitze dieser Verwaltung jemand steht, der das Verwaltungsgeschäft von der Pike auf gelernt hat und damit kompetent sämtliche Angelegenheiten in Verwaltung und Rat leiten kann.

Meine Agenda

„Gemeinsam“ ist der Schlüsselbegriff meines Verständnisses einer bürger- und beteiligungsorientierten Kommunalverwaltung. Unser gemeinsames Ziel sollte sein, dass die Stadt Stadthagen nicht nur als Kreisstadt, sondern als Herz von Schaumburg Impulse setzt.

Kinder, Jugendliche und Familien - Stadthagens Zukunft

Kinder, Jugendliche, junge Familien sind ein Spiegel für die Zukunft einer Stadt.

Nur eine Stadt, die sich kinder-und familienfreundlich aufstellt, kann sich erfolgreich als Lebens- und Wirtschaftsraum positionieren. Eine Fokussierung auf eine kinder- und familienfreundliche Stadt macht Stadthagen attraktiv – sowohl für Einwohnerinnen und Einwohner als auch für Neubürgerinnen und Neubürger.

 

Familienfreundlichkeit zeigt sich in Form von bezahlbarem Wohnraum, einem generationsübergreifenden Wohnumfeld, attraktiven Angeboten mit Einkaufs-, Freizeit und Erholungsmöglichkeiten, einer stetig wachsenden und qualitativ hochwertigen Betreuungsvielfalt, anspruchsvollen Qualitätsstandards in der Bildungslandschaft und einer familiensicheren, barrierefreien Stadtplanung.

 

Darüber hinaus müssen die Strukturen der Stadt darauf ausgerichtet sein, Kinder- und Jugendliche bewusst in die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von städtischen Maßnahmen einzubeziehen.  

 

Fünf Punkte, für die ich mich als Bürgermeister konkret einsetzen möchte:

 Ich orientiere meine Arbeit an den sich verändernden Lebensbedingungen und Lebensformen von Kindern, Jugendlichen und Familien. Ich verstehe dies als eine ständige Herausforderung, städtische Leistungen daran anzupassen. Verwaltungseinrichtungen und Politik müssen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fest in ihrem Selbstverständnis verankern.

 

Für unser jungen Familien ist es wichtig, dass für alle Kinder ein breites und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot vor Ort verfügbar ist. Ich werde mich für ein vielfältiges und flexibles Betreuungsangebot einsetzen. Eltern sollen eine Wahlmöglichkeit bei der Art der frühkindlichen Erziehung haben. Regelkindertagesstätten mit unterschiedlichen pädagogischen Konzepten unterstütze ich genauso wie Waldkindergärten, Tagespflege und auch der aktuell diskutierte Kindergarten in einem ehem. Bauernhof – der Mix macht es! Die Grundschulstandorte müssen erhalten bleiben. Nach der Grundschule „Am Sonnenbrink“ und der Grundschule „Am Stadtturm“ soll nach meinem Willen auch die Grundschule „An der Bergkette“ zeitnah zu einer offenen Ganztagsschule werden, sofern der Nachfragebedarf gedeckt ist.

Ich werde mich in den Gremien der Stadt Stadthagen für die Erstellung eines Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“ einsetzen. In diesem Aktionsplan sollen alle Themen im Bereich der Jugendarbeit in ein Verhältnis gesetzt und mit konkreten Maßnahmen hinterlegt werden. So schaffen wir eine enge Verzahnung von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Strukturen. Folgende Punkte sind mir bei der Erstellung eines Aktionsplans besonders wichtig:

  • Informationskampagne und Schulung zu Kinderrechten
  • Aufwertung von Treffpunkten für Kinder und Jugendliche
  • Aktionen zur Gesundheitsprävention
  • Aktionen zur gesunden Ernährung und Bewegung von Kindern und Jugendlichen
  • Sichere Verkehrssituation vor Schulen und Kitas
  • Projekte zur Gewaltprävention

 

Besonders am Herzen liegt mir eine gute Kommunikation zu den Kindern und Jugendlichen unserer Stadt. Ich stehe für einen niedrigschwelligen Kommunikationsansatz. Meine Tür steht für die Jüngsten unserer Stadt jederzeit offen! Darüber hinaus will ich Kindern und Jugendlichen einen einfachen Zugang zu den zahlreichen Kommunikations-, Partizipations- und Beratungsplattformen ermöglichen. Hierbei will ich verstärkt die Möglichkeiten der digitalen Welt nutzen. Um Kindern, Jugendlichen und Eltern die Möglichkeit der Information und auch des Kontaktes zu Verwaltung und Politik auf kurzem Weg zu ermöglichen, muss es eine elektronische Plattform geben, welche mit dem zu schaffenden Jugendbüro unkompliziert und unbürokratisch die Belange von jungen Menschen und Familien aufnehmen kann.

Die Gestaltung von Spielplätzen ist eine Möglichkeit, Räume speziell für Kinder zu schaffen, die nur für sie bestimmt sind, in denen sie sich frei und sicher entfalten können. Spielräume bieten für Kinder eine Chance, sich auszutoben, Natur zu erfahren, Abenteuer zu erleben oder soziale Kontakte zu knüpfen. Spielräume sind gleichzeitig auch immer Orte der Kommunikation, Treffpunkte für Jung und Alt. Es geht aber nicht nur darum, möglichst viele Spielplätze für Kinder zu schaffen, ein wesentlicher Punkt dabei wird auch sein, wie sie gestaltet werden. Planungen der Spielbereiche müssen neben Bewegung auch Kreativität abdecken. Ein guter Ansatz ist an dieser Stelle gemeinsam mit den Nutzern die Flächen mit einem Motto zu gestalten und als Lebensraum erlebbar zu machen.

Einzelhandel lebt von Erleben – Qualität statt Quantität!

Stadthagen kommt als Mittelzentrum in Bezug auf den Einzelhandel eine zentrale Rolle für die Versorgung des Kreisgebietes zu.

 

Die Sicherung und Weiterentwicklung eines leistungsfähigen und gleichzeitig städtebaulich zielführenden Einzelhandelsangebotes zählt somit, insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen, zu den Zukunftsaufgaben von Stadthagen. Das gewachsene Zentrum muss die Funktion als städtebauliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Mitte der Kreisstadt sichern. 

 

Die Steuerung und Mitarbeit in diesem Prozess muss als Kernaufgabe der Stadtverwaltung in den nächsten Jahren federführend angegangen werden. Die Erstellung von Gutachten und Bestandsanalysen werden die Thematik sicher nicht auflösen können.

Fünf Punkte, für die ich mich als Bürgermeister konkret einsetzen möchte:

Kurzfristig müssen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft die zukünftigen Räume für den Einzelhandel definiert werden. Nur ein vernünftig strukturierter Stadtbereich lässt eine zielgerichtete Steuerung zu. Die Bereiche Obernstraße und Am Markt sollten deutlich das Einzelhandelszentrum darstellen. Für die übrigen Bereiche müssen schwerpunktmäßig Aspekte wie Wohnen, Kultur und Freizeit gestärkt werden

Neben der Steigerung der Aufenthaltsqualität im Außenbereich muss auch deutlich mehr Wert auf die Qualität des Warenangebotes geachtet werden. Die Warenpalette aus dem Bereich Nachhaltigkeit (Bio-Nahrung, Naturprodukte, nachhaltige Kleidung, u.ä.) wäre hier nur eine mögliche Alternative. Vor dem Hintergrund sich ändernder Wertvorstellungen, Gewohnheiten und Ansprüche an die Lebensumwelt, sollte sich der Handel auch vermehrt auf die Punkte körperliches Wohlbefinden und Nachhaltigkeit ausrichten. Insbesondere mit dem Bedeutungsgewinn des bewussten Konsums steigt die Ausgabebereitschaft der Konsumenten für hochwertige und nachhaltige Produkte wieder an. Zudem wird dem Einkauf neben der materiellen Bedeutung auch zunehmend ein Erlebniswert beigemessen.

Es ist wichtig neben dem Warenabsatz auch die Erlebniswelt „Marktplatz Stadthagen“ so zu gestalten, dass Einkaufen in der Innenstadt eine Zeit mit Mehrwert ist. Hierfür ist eine gute Struktur bzw. Mischung aus Einzelhandel und gastronomischen Angeboten unerlässlich. Auch kulturelle Angebote und Events können den Erlebnischarakter steigern.

Auch das Image ist letztendlich eine wichtige Lebensader einer Stadt. Leerstandsanalysen sind wichtig – sollten allerdings sehr defensiv eingesetzt werden. Der Werbeeffekt einer Leerstandsdebatte führt in der Regel selten zu einer Wiederbelebung – eher im Gegenteil.

 

Und natürlich ist hier auch die Einbindung in digitale Welt eine Möglichkeit über eine gemeinsame Marktpräsenz mit der Online-Vermarktung ein zweites Standbein und Werbung zu ermöglichen. Ich setze mich für den Aufbau einer online-Plattform ein, die stationären und digitalen Handel verknüpft.

Eine starke Schiene für Stadthagen

Für das Klima, für die Menschen und für die Wirtschaft in Stadthagen stellt die Schiene als Infrastruktur vor Ort einen großen Pluspunkt dar. Aufgrund des Klimawandels und dem politischen Ziel mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern, gewinnt die Schiene in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung.

 

Um hierauf im Rahmen einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung zu reagieren und um die Chancen der guten Gleisanbindung Stadthagens nutzen zu können, bedarf es konkreter Maßnahmen der Stadtpolitik.

 

Fünf Punkte, für die ich mich als Bürgermeister in Stadthagen konkret einsetzen möchte:

Für das Image eines Ortes werden in Zukunft Lebensqualität und eine gute Bahnanbindung deutlich stärker betrachtet werden als bisher. Mit der zentralen Lage zwischen Hannover und Bielefeld hat Stadthagen gute Voraussetzungen sich hier zu positionieren. Berufspendler können durch eine gute Bahnanbindung mittels öffentlichen Personenverkehr diese Ballungsräume gut erreichen und somit für die Straße, aber auch für das Klima, einen positiven Beitrag zur Entlastung leisten. Diesen Aspekt will ich als Bürgermeister in der Standortvermarktung stärker als bisher priorisieren.

Aber nicht nur für den Wohnstandort hat die Schienenverbindung viel Potenzial, sondern auch für den Wirtschaftsstandort. Als Bürgermeister will ich einen Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung auf das Thema Nachhaltigkeit setzen. Einer guten Schienenverbindung aller Stadthäger Gewerbegebiete kommt daher eine entscheidende Bedeutung zu. Ich werde mich für eine aktive Einbindung der ansässigen Gewerbebetriebe in die stärkere Nutzung von Transportabwicklungen über die Schiene einsetzen. Zudem will ich bei Neuansiedlungen von Unternehmen das Thema Schiene stärker berücksichtigen.

In der aktuellen Debatte um die künftige Nutzung der Strecke Rinteln – Stadthagen setze ich mich für den Erhalt der gewerblichen Gleisnutzung ein. Die Instandhaltung der Strecke ist für mich keine Romanze, sondern ein konkreter Beitrag zu Wirtschaftsförderung. Sofern ein konkreter Nutzungsbedarf nachgewiesen ist und eine entsprechende Förderkulisse vom Land zur Verfügung steht, bin ich auch für eine Wiedernutzung der Strecke für den Personenverkehr offen.

Die Gestaltung des Bahnhofsbereiches als Tor zur Stadt muss Priorität genießen. Gemeinsam mit Eigentümer und der Bahn AG müssen hier Zuständigkeiten geordnet und die Attraktivität in den Fokus gerückt werden. Eine digitale Information zu Angeboten, Aktivitäten und auch Ortsübersichtspläne der Stadt Stadthagen können den Gästen eine offene und freundliche Willkommenskultur eröffnen.

Ich setze mich dafür ein, dass jeder Fahrradfahrer am Bahnhof eine sichere und witterungsgeschützte Abstellmöglichkeit für sein Rad vorfindet. Zudem möchte ich speziell für E-Bikes Abstellboxen unmittelbar am Eingang des Bahnhofsgebäudes aufstellen.

Fossile Brennstoffe sind Vergangenheit – Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde vom Standort Georgschacht Stadthagen rd. 80 % des Strombedarfes für die Grafschaft Schaumburg aus fossilen Brennstoffen versorgt.

100 Jahre später eröffnet das ehem. Zechengelände, unter Einbeziehung der Halde, erneut die Möglichkeit, mit Energie den Wirtschaftsstandort Stadthagen innovativ, nachhaltig und kulturell auszurichten.

Der 20-MW-Solarpark auf der Halde des Georgschachtes ist ein idealer Grundstein für den Einstieg in eine nachhaltige Energie sowie für die Gestaltung der Kreisstadt als Kompetenz-zentrum für Wasserstoff in der Region.

Mit der aktuell diskutierten Anlagengröße können theoretisch rd. 6.500 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgt werden.

Mittelfristiges Ziel muss hier sein, dass der Solar-/Energiepark Georgschacht jährlich zwischen 40 und 50 Megawatt aus regenerierbaren Quellen produziert.

Regenerierbare Energie ist von natürlichen Abläufen (Sonne, Wind) abhängig und nicht immer bedarfsgerecht erzeugbar.

Die Transformation dieser Energie in Wasserstoff als Speichermedium erhöhen die ständige Verfügbar- und Abrufbarkeit des erzeugten Stroms und können bedarfsgerecht an die Verbraucher abgegeben werden.

Daneben kann grüner Wasserstoff zu Methan veredelt werden und somit in der heimischen Gasheizung verwendet werden, dieses erfolgt CO2-neutral.

Darüber hinaus findet Wasserstoff bereits heute zahllose Anwendungen in Industrie und Technik – Wasserstoff steht damit am Anfang ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Zukunft zu werden. Perspektivisch also die Steinkohle des 21. Jahrhunderts.

Die Einbindung der Stadtwerke als lokaler Energieversorger ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des Energiestandortes, es sollte allerdings auch Raum für eine bürger-schaftliche Beteiligung bei der Energieerzeugung belassen werden.

Ein Denkansatz könnte hier eine Bürgersolaranlage sein, die es auch privaten Nutzern, Mietern und Hausbesitzern ermöglicht an dieser nachhaltigen Entwicklung teilzuhaben.

Mit Entwicklung des ehem. Zechengeländes als Industriestandort ist eine Gestaltung des Bereiches um die Halde als Anlaufpunkt kulturell, aber auch für den Tagestourismus, eine perfekte Chance ein attraktives Freizeitangebot für die Region zu bieten.

Rundwege um das Zechengelände und Halde, Aussichtsplattform vom Haldenplateau und Energielehrpfad (z.B. der Weg von der Steinkohle zur Solarenergie) sind hier nur erste spontane Gedanken, die noch vielfach erweiterbar sind.

Evtl. lässt sich hier auch in das Format einer Landesgartenschau einbinden und hierdurch eine Überregionalität des Projektes für Stadthagen inizieren.

Fünf Punkte, für die ich mich als Bürgermeister konkret einsetzen möchte:

Flächennutzungs- und Bauleitplanung zeitnah umsetzen und Förderkulissen als Co-Finanzierung aktivieren.

Bei dem Ziel mit lokaler Energie den lokalen Bedarf zu decken sind Gespräche und Akzeptanz mit der Bürgerschaft ein wesentlicher Faktor der Teilhabe. Hierfür muss eine Diskussionsplattform „Zukunftswerkstatt Stadthagen“ betrieben werden.

Auch Betreiber und mögliche Nutzer müssen frühzeitig eingebunden werden, um eine standortgerechte Umsetzung entwickeln zu können.

Mit Umstieg auf neue Technologien und Entwicklung von Kernkompetenz im Bereich von Wasserstoff ist es unerlässlich, dass sich auch die Wirtschaftsförderung, als Stabsstelle des Bürgermeisters, gezielt mit diesen neuen Betätigungsfeldern auseinandersetzt und Potentiale erarbeitet.

Hier wird ein deutlicher der Fokus für künftige Entwicklungen in Stadthagen liegen und ist daher Chefsache.

Mit der eindrucksvollen von Mensch gemachten Erhebung lässt sich, in der sonst flachen Landschaft ein Blick auf Stadthagen von oben, allerdings auch eine grüne Oase als Naherholungsgebiet gestalten.

Die Verbindung von Innovation, Nachhaltigkeit und Kulturerlebnis stellt eine attraktive Ergänzung des Freizeitangebotes für die Region dar. Aus diesem Grund möchte ich hier aktiv die Gestaltung und Öffnung der Halde sowie des ehem. Zechengeländes spürbar vorantreiben.

Der Steinkohlebergbau hat die Entwicklung der Stadt Stadthagen nachhaltig geprägt und sollte sinnvoll erhalten werden.

Die vernünftige Einbindung und Umnutzung der vorhandenen bergbauhistorischen Baudenkmale muss durch die Stadt Stadthagen in jedem Fall positiv begleitet werden.

Leitsatz: „Tradition ist die Bewahrung des Feuers, nicht Anbetung der Asche“

Stadthagen mit dem Fahrrad (er)leben!

Das Alltagsverkehrsmittel Fahrrad ist gleichermaßen beliebt für Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität ermöglichen zudem neue Reichweiten und machen das Fahrrad auch für längere Alltagswege und neue Zielgruppen immer attraktiver. Radverkehr kann zudem dazu beitragen, sowohl die Lebensqualität in Stadthagen zu steigern, als auch Wirtschaftskraft und Attraktivität der Innenstadt zu stärken.

Eine gute Radinfrastruktur wird erst durch ein positives Image der Nahmobilität richtig genutzt. Hier zählen insbesondere Faktoren, wie Sicherheit, ein vernetztes und ausgebautes Wegenetz und geeignete Abstellmöglichkeiten.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt ermöglicht die Fortbewegung auf dem Fahrrad völlig andere Formen, die Region wahrzunehmen und Ziele zu erreichen, die mit dem Auto nicht erreichbar sind.

Die Kommunalpolitik muss auf diesen Wandel im Bereich der Mobilität reagieren und dem

Radverkehr mehr Gewicht beimessen.

Hier ist nicht das Hauptziel, den Autoverkehr zu verdrängen, sondern den Verkehrsraum sinnvoll zu ergänzen und ein rücksichtsvolles Nebeneinander entstehen zu lassen.

Fünf Punkte, für die ich mich als Bürgermeister konkret einsetzen möchte:

Direktes, schnelles, komfortables, zusammenhängendes Radwegenetz. Sichere Gestaltung an Knotenpunkten und

Einrichtung von Fahrradzonen.

-Einrichtung einer Fahrradzone von Schachtstraße bis in den Innenstadtbereich als

 Modellprojekt einrichten.

-Einrichtung von Bypasslösungen auf sichere Wegebereiche, in denen der

  vorhandene Verkehrsraum eine Ausweisung von Fahrradwegen nicht zu lässt.

  z.B. Obere Wallstraße als Ausweichstrecke für die Obernstraße Rchtg. Schloss-

  kreisel oder Windmühlenstr./Im Holzwinkel als Ausweichstrecke für die Bahnhof-

  straße.

-Einrichtung einer ständigen Arbeitsgruppe zur Bewertung und Verbesserung der

 Infrastruktur für Radverkehr im Stadtgebiet und den Ortslagen.

-Erweiterung Radwegenetz : Ortslagen der Bergkette und Enzen – Stadthagen

Neben der Aufwertung und den Sicherheitsaspekten sind sichere und gut zugängliche Abstellanlagen für Fahrräder und Pedelecs im Stadtbereich vorzusehen.

Im Bereich des Busbahnhofes und Bahnhofes sollten die Stellplätze wettergeschützt und beleuchtet ausgestattet werden. Eine sinnvolle Ergänzung im Bereich des Bahnhofes könnte hier ein Fahrradhaus sein.

Neben den Aspekten Gesundheit und Nachhaltigkeit bietet das Fahrrad ganz neue Möglichkeiten die Ecken und Nischen der Stadt zu erfahren. Mit der Schaffung von deutlich gekennzeichneten Bereichen für Fahrradfahrer und einer Durchgängigkeit für den Zweiradfahrer kann das Stadtimage einen ganz neuen Charakter erhalten.

Ein Teilziel ist auch, im Bereich Tagestourismus bei Radwanderern, Stadthagen

als festen Ausgangs- und Anlaufpunkt zu etablieren.

Der öffentliche Diskurs ist vielfach durch Verbote, Verzicht und innovative Einzellösungen geprägt, anstatt vermehrt über integrierte, verkehrsmittelübergreifende Ansätze zu sprechen, die zu einer langfristigen Verbesserung der Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger führen.

Verwaltung und Politik muss hier deutliche Impulse setzen und ein Neues Verständnis für die Nutzung von Verkehrsräumen entwickeln.

Mit einer guten Kommunikation und einer nachhaltigen Mobilitätsstruktur einen Wandel bei der Wahl der Verkehrsmittel bei Jung und Alt anzuregen.

Und natürlich kann die Einbindung einer digitalen Darstellung von Radwegenetz, Ausflugstouren und Bett&Bike-Angeboten das Projekt SmartCity sinnvoll ergänzen.

Von der Festhalle zur Veranstaltungshalle!

Die bisherige Festhalle mit dem bestehenden Sanierungsbedarf kann auch eine Chance darstellen, die bauliche Situation sowie die künftige Nutzung auf neuen Kurs zu bringen.

Größe und Zentralität der Festhalle sind ein prägender Bestandteil mit überörtlicher Bedeutung. Gerade diese Alleinstellungsmerkmale im weiten Umkreis sprechen dafür die aktuelle Situation für einen Neustart zu nutzen.

Die Veranstaltungshalle kann als attraktives Forum für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Prägung gestaltet werden. Von Konzerten, Firmenveranstaltungen, Kongressen, öffentliche Präsentationen und Ausstellungen, Betriebsfeiern bis hin zu festlichen Bällen, wie Sportlerball und Schützenball, gilt es mit einem variablen Raumangebot, einer innovativen Ausstattung mit Veranstaltungstechnik und einer aktiven Vermarktungsstrategie in ein neues Modell zu wechseln.

Eine multifunktionelle Nutzbarkeit steht auch für eine zeitgerechte und wirtschaftliche Betriebsform.

„Gestern ein Festbankett, heute ein ausverkauftes Konzert, morgen und übermorgen ein Fachkongress und am Wochende eine Publikumsausstellung mit vielen hundert Besuchern.“

Diese Bild ist doch sicher der Weg, den alle bei einer Veranstaltungshalle sehen.

Eine ganzheitliche Sanierung stellt eine große Chance für Stadthagen und die Region dar.

Vier Punkte, für die ich mich als Bürgermeister konkret einsetzen möchte:

Die Zentralität der jetzigen Festhalle ist ein großer Standortvorteil. Alle Veranstaltungen haben einen unmittelbaren Anknüpfungspunkt an die Innenstadt.

Neben den baulichen Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Brandschutzes, muss die Halle zeitgerecht und technisch aufgewertet werden. Nutzungen von unterschiedlichen Gruppengrößen und Formaten müssen ermöglicht werden. Hierzu gehören Lichttechnik, Traversenkonstruktionen, Teilungsmöglichkeiten.

Von der bisherigen Form der Verwaltung muss ein Wechsel in Richtung Event-Managment erfolgen. Neben der Anmietung der Räumlichkeiten muss auch eine kompetente Unterstützung durch den Betreiber bei der Durchführung angeboten werden. Von Dekoration über Catering bis zu einem Rund-Um-Sorglos-Paket für den Veranstalter sollte eine Produktpalette des Betreibers vorsehen.

 Mit innovativen Veranstaltungspaketen Firmen, Veranstalter und Vereine aus Stadthagen und der Region eine Plattform bieten und bedarfsgerechte Lösungen erarbeiten.